Archiv

Aller Anfang ist schwer.

"Daraus könnte man eine Daily Soap machen." Das hat mein Kumpel Tobi vor einer Weile zu mir gemeint, als ich ihm wieder einmal eine wilde Story vom Pferd erzählt habe. Die Idee mir einen Blog einzurichten hatte ich zwar schon etwas länger, aber trotzdem habe ich bislang immer ein wenig gezögert. Warum? Das kann ich nicht genau sagen und genauso wenig weiß ich, warum ich es ausgerechnet jetzt anpacke und in die Tat umsetze. Vielleicht liegt es daran, dass ich bis heute Morgen noch dachte, Mikrowellen könnten nicht explodieren und eines Besseren belehrt wurde. Vielleicht war das der entscheidende Moment in dem ich dachte "Jetzt schreibst du's auf!". Ich möchte euch aber nicht nur von meinen verrückten Sachen, die ich ab und zu anstelle erzählen, sondern auch von Dingen, die mich bewegen, die ich wichtig finde, die mir gefallen und mich faszinieren oder die mir vielleicht einfach ein bisschen auf den Keks gehen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

 

Eine neue Erkenntnis.

Dass ich morgens ein Trampel sein kann, das wusste ich bereits. Was ich allerdings nicht wusste ist, dass Mikrowellen zu streiken beginnen, wenn man sie höflich darum bittet, kalte Milch aus dem Kühlschrank für eine Tasse Heiße Schokolade stark zu erwärmen. Noch viel verwunderlicher finde ich, dass meine Mikrowelle heute Morgen tatsächlich kurz davor war zu explodieren und das, obwohl ich mich erst vor ein paar Tagen noch mit einem Freund darüber unterhalten habe und er mir weismachen wollte, dass so etwas nicht möglich sei. Heute Morgen wäre mir das allerdings um ein Haar passiert. Deshalb die wichtige Mitteilung an die Welt: Milch in der Mikrowelle bitte nur erwärmen und niemals zum Kochen bringen! ((: 

 

Schon wieder etwas Neues gelernt.

Mikrowellen-Aktionen enden bei mir gerne einmal im Chaos! Umso mehr freut es mich, dass es mir heute gelungen ist mein Mittagessen ohne weitere Komplikationen zu erwärmen und ich es weder geschafft habe etwas überkochen noch anbrennen zu lassen. Ich lerne also dazu! Und noch etwas habe ich heute gelernt: Wassergläser sollte man manchmal vielleicht lieber erst ausleeren, bevor man sie in die Spülmaschine stellt. Es sei denn man liebt putzen und fiebert der Sauerei auf dem Boden schon entgegen (:


Ich hab' an dich gedacht.

 

Ein gesunder Mensch hat tausend Wünsche, ein kranker Mensch hat nur einen einzigen: Dass er wieder gesund wird. Manchmal denke ich darüber nach, ob wir Gesunden uns nicht ab und zu vielleicht zu viel wünschen. Schließlich besitzen wir doch eigentlich alles und müssten zufrieden und glücklich sein. Und damit meine ich nicht die anstehenden Weihnachtsgeschenke. Nein, eigentlich meine ich damit, dass wir gesund sind. Dass wir eben nicht täglich mit ernsthaften Sorgen zu kämpfen haben und uns überlegen müssen, wie der morgige Tag wohl ausgehen mag oder was uns das Schicksal heute wieder für einen bösen Streich spielt. Wenn man sich einmal mit diesen kranken Menschen beschäftigt, so bemerkt man schnell, wie wenig Kummer man eigentlich doch hat. Dann macht es plötzlich nichts mehr aus, dass die Haare zu Berge stehen, weil man das neue Glätteisen nicht zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, es draußen regnet und man deshalb die neuen Stiefel aus Wildleder nicht anziehen kann oder man sich beim Plätzchen backen den Mund verbrannt hat, weil man zu hastig war und gleich probieren wollte. Bald ist Weihnachten. Und an Weihnachten darf man anderen Menschen eine ganz besondere Freude machen. Dabei ist es nicht einmal wichtig, wie viel Geld man für das Geschenk ausgegeben hat. Vielmehr geht es darum einem anderen zu zeigen „Hey, ich hab‘ dich nicht vergessen, sondern an dich gedacht.“. Also ran an die kleinen Überraschungen! Und vielleicht finden wir auch eine Gelegenheit denjenigen Menschen eine Freude zu bereiten, die uns im ersten Moment gar nicht eingefallen sind. ((:

 

Warum ich so viele Schuhe habe.

Immer wieder werde ich gefragt: „Warum hast du eigentlich so viele Schuhe?“  Die Antwort auf diese Frage ist nicht einmal so kompliziert wie sie auf den ersten Blick vielleicht erscheinen mag.  Eigentlich ist sie sogar sehr simpel: Weil es mich glücklich macht! Es macht mich glücklich mir ein neues Paar zuzulegen und beim ersten Mal tragen in der Fußgängerzone an den vielen Läden vorbeizuschlendern und mich in den Scheiben der Schaufenster zu beobachten. Es macht mich glücklich hineinzuschlüpfen und mich plötzlich wie ein völlig neuer Mensch, wie eine Prinzessin zu fühlen. Schöne Schuhe machen mich einfach glücklich! Und wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich so viele davon besitze. ((:

Immer wieder.

 

Im Grunde weiß ich ja, dass man noch fest verschlossene Sprudelflaschen, die unmittelbar zuvor kräftig geschüttelt wurden, nicht plötzlich öffnen sollte. Und trotzdem habe ich mich heute Morgen nicht daran gehalten und infolgedessen eine schöne Sauerei fabriziert. Sehr zum Erfreuen meiner lieben Mitkollegen, die sich herrlich darüber amüsiert haben! Was ich übrigens gut verstehen kann, weil es mir kein bisschen anders ergangen wäre. ((: Ach was mir gerade noch einfällt und  den ein oder anderen vielleicht zum Schmunzeln bringen könnte: Ich habe heute bemerkt, dass ich nicht nur mit Handtaschen, nein sogar mit Stühlen mitfühle und „aua“ rufe, wenn mir eines von beiden aus der Hand fällt!

 

Ab und zu muss man einfach einmal durchdrehen.

Vielleicht hätte ich meine alten CDs wirklich lieber in der Schublade vergraben lassen sollen. Wahrscheinlich wäre manchen von meinen Freunden dann ein böses Kopfkino erspart geblieben. Allerdings wäre mir dann vermutlich auch eine gehörige Portion Spaß und gute Laune entgangen! Und deswegen stört es mich auch nicht, dass ich  gestern Morgen wirklich ein paar Stunden lang zu den alten Songs von Britney Spears, den No Angels und ABBA quer durch mein Zimmer gehopst bin und mich völlig verausgabt hab. Ja, es ist verrückt ABER: Es hat unheimlich Spaß gemacht! Und ich verspreche hiermit auch hoch und heilig: Ich packe die CDs schnell wieder weg! Es wird so schnell nicht mehr vorkommen ((:


Werbung